Sporthelfer absolvieren Intensivtage

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Sporthelfer absolvieren Intensivtage

Jedes Jahr gibt es für die 9. Klassen und für die Schüler der höheren Stufen des Christian-Rohlfs-Gymnasiums die Chance bei Fr. Schauerte und bei Fr. Sonnenschein an der Sporthelferausbildung teilzunehmen. Dort lernen die Jugendlichen in vielen Treffen über das Jahr verteilt was ein Sporthelfer ist, welche Aufgaben er hat und welche Verantwortung er übernimmt. In der Ausbildung wird viel Theoretisches beigebracht, doch auch die Praxis wird oft von den Lehrerinnen geschult. Dabei führt das CRG eine Kooperation mit den Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Heine-Realschule und gestalten die Praxiseinheiten gemeinsam. Jedes Jahr findet als Höhepunkt der Sporthelferausbildung die Sporthelferfahrt statt, bei der man mit den Sporthelfern anderer Hagener Schulen drei Tage lang Wissen und Fähigkeiten in der Praxis aneignet und erprobt.

Dieses Jahr fand die Sporthelfer Kompaktphase vom 07.05 bis zum 09.05.2018 im Schloss Oberwerries, in Hamm, statt.

Am ersten Tag der Sporthelfer Kompaktphase fuhren wir um 10:00 Uhr vom Ischelandstadion zum Schloss. Dabei blieben wir noch unter uns in den eigenen Schulgruppen. Um ca.11:30 Uhr trafen wir im Schloss ein und um 13:30 Uhr begann die eigentliche Kompaktphase. Dort wurden wir nach einem kleinen Kennenlernspiel in verschiedene Gruppen eingeteilt. An diesem Tag standen die Module Waveboard fahren, Parcour und Nordic Walking auf dem Programm. Schnell wurde klar: Einige kannten sich bereits besser, andere noch weniger in den jeweiligen Sportarten aus, sodass sofort untereinander kooperiert wurde, um sich gegenseitig die Sportarten beizubringen und zu helfen. Später hatten alle neues Wissen im Nordic Walking, konnten nahezu alle Waveboard fahren sowie leistungsdifferenziert einen Parcour durchlaufen. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit und konnten mit den anderen Sporthelfern gemeinsame Aktivitäten durchführen. Um 22:00 Uhr war Bettruhe und der erste Tag ging zu Ende.

Der zweite Tag begann schon um 8:30 Uhr mit den vier Modulen “kleine Spiele”, ”Theorien zu Turnierformen”, “Geo-Caching“ und ”Variationen des Völkerballspiels”. Bei dem ersten Modul sollten wir uns in Kleingruppen selbstständig ein kleines Spiel überlegen und es gemeinsam ausprobieren, während wir bei den Turnierformen einen Einblick in die verschiedenen Arten von Turnieren bekommen haben, die wir sicher im Umgang mit jüngeren Schülergruppen anwenden können. Anschließend gingen wir zum Geo-Caching, erkundeten die Umgebung des Schlosses und setzten uns am Ende mit verschiedenen Variationen des Völkerballs auseinander. Nach dem Abendessen gab es um 19:00 Uhr noch für alle zusammen das Pyramidenspiel, bei dem Schüler sich gegenseitig herausfordern und versuchen an die Spitze der Pyramide zu gelangen.

Am letzten Tag haben wir die kleinen Spiele, die wir in den Gruppen entwickelt haben, den Schülern aus der anderen Gruppe erklärt und diese Spiele auch geleitet. Dabei haben wir die Spiele reflektiert und Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Spielen gegeben. Anschließend haben wir die ganze Kompaktphase reflektiert, bevor wir dann um 14:00 Uhr wieder mit dem Bus nach Hause gefahren sind.

Ich fand diese Fahrt sehr gut, da ich sehr viele Erfahrungen gesammelt habe und auch neue Kontakte knüpfen konnte. Außerdem konnte man noch besser erkennen, welche Aufgaben ein Sporthelfer hat und was man für eine Verantwortung trägt.

 

Miftar Shaqiri, Q1

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