Weimar-Stufenfahrt der Q1

Von

Weimar-Stufenfahrt der Q1

Die komplette Jahrgangsstufe Q1 war vom 02.-06.07. in Weimar auf Stufenfahrt. Zwei Schüler haben ihre Erfahrungen in Berichten dargestellt:

Goethes Gartenhaus

Stufenfahrt Weimar 2018

Am zweiten Juli machte sich die Q1 des Christian-Rohlfs-Gymnasiums auf den Weg zur Stufenfahrt nach Weimar. Nach vierstündiger Fahrt erreichten wir die in Thüringen liegende Stadt Weimar. Nachdem die Schüler ihre Schlüssel bekommen, ihre Sachen verstaut und einen kurzen Überblick über die Seminarwoche bekommen hatten, teilten sie sich in die verschiedenen Gruppen auf und trafen sich mit ihren Gruppenleitern. Folglich machten sich die Gruppen auf den Weg nach Weimar und bekamen einen ersten Überblick über die historische Stadt, indem sie von ihren Gruppenleitern durch die Stadt
geführt wurden und einige Informationen über die Orte und Denkmäler der Stadt bekommen haben. Je nachdem in welcher Gruppe man war, bekamen die Schüler nach dem Abendessen, welches täglich ab 18 Uhr zur Verfügung gestellt wurde, eine Einführung in die Geschichte des Konzentrationslagers in Buchenwald, was ein Teil des umfangreichen Programms der Stufenfahrt war.
In Buchenwald bekam man zuerst einen historischen Überblick über das KZ, indem ein Film über das KZ gezeigt bekam. Folglich wurde man über das Gelände geführt, wodurch man die furchtbare Geschichte von Buchenwald sehr gut nachvollziehen konnte und einen Überblick über das Leben in einem Konzentrationslager bekam, weshalb die Führung sehr mitfühlsam war. Anschließend konnte man die Ausstellung besuchen. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Gedenk – und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt, wo man historische Informationen über die Zeit des kalten Krieges bekommen hat und ebenfalls Teile eines früheren Stasi-Gefängnisses besuchen konnte und man nähere Informationen über den Alltag der Insassen im Gefängnis bekommen hat. Anschließend konnten die Schüler die Stadt Erfurt erkunden. Folglich wurde der Erinnerungsort „Topf und Söhne“ besucht, was eine Ofenfabrik war, welche die Verbrennungsöfen für die Konzentrationslager herstellten und dabei wurde hauptsächlich die Frage geklärt, ob die
Mitarbeiter und Geschäftsführer Mittäter oder Mitwisser waren. Der letzte Programmpunkt war die Führung durch den Park an der Ilm und die Besichtigung des Goethe Garten– und Wohnhauses, wodurch man viele kulturelle Informationen über die Stadt Weimar bekommen hat. Neben dem Programm wurden die Schüler mit täglichem Frühstück und Abendessen der
Jugendherberge versorgt. Zudem hatten sie nach dem Programm Freizeit und konnten sich bis 23 Uhr frei in Weimar bewegen, wodurch das Programm nicht zu langziehend und langweilig war. Hierbei standen den Schülern und Lehrern
ein großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten wie ein Volleyballnetz oder Tischtennisplatten zur Verfügung und auch die Stadt Weimar konnte in wenigen Minuten zu Fuß problemlos erreicht werden. Abschließend fuhren wir am Freitagmorgen wieder zurück nach Hagen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es durch das interessante Programm, durch die gute Verpflegung
und die ausreichende Freizeit eine sehr gelungene Stufenfahrt gewesen ist.

Text: Thorben Krämer, Q1

Das Denkmal zur Befreiung des Konzentrationslagers in Buchenwald

Weimar-Fahrt 2018
Wie jedes Jahr fährt die Q1 am Ende eines Schuljahres nach Weimar, genauso auch in diesem Jahr. Denn Weimar ist eine historische Stadt, da die wichtigsten Dichter und Schriftsteller Goethe und Schiller dort gelebt haben und auch in der Nähe das ehemalige Konzentrationslager “Buchenwald” steht, in dem unzählige Menschen  starben. Diese Stufenfahrt soll an diese Ereignisse erinnern und verdeutlichen, wie sich nicht nur Weimar, sondern auch ganz Deutschland sich verändert hat.
Nach unserer Ankunft in Weimar haben wir die ganze Stadt betrachtet und uns berühmte Gebäude und Denkmale angeschaut, wie z.B. das Goethe oder Schiller Haus. Dabei sollte jeder von uns in kleinen Gruppen ein berühmtes Gebäude oder Denkmal heraussuchen und es danach den anderen vorstellen. Nach dem Programmtag konnte man sich in der Freizeit noch
verschiedenen Aktivitäten widmen, wie z.B. Beachvolleyball, schwimmen, Badminton oder in die Stadt zurückgehen und dort etwas spazieren gehen.

Am darauffolgenden Tag sind wir in die Stadt gegangen, um mehr über Goethe und sein Leben in Weimar zu erfahren. Dabei sind wir in das Goethehaus gegangen und erhielten eine Führung, was sehr interessant war. Am Mittwoch sind wir zum Konzentrationslager “Buchenwald” gefahren und machten einen Rundgang an diesem ereignisträchtigen Ort, in dem viele Menschen durch die Staatsführung Hitlers deportiert, ermordet und verbrannt wurden. Dies war ein unvergesslicher Tag, da man durch die noch erhaltenen Gebäude und Fundstücke, wie Dokumente, Essgeschirr, Kleidung, etc. einen ungefähren Einblick auf die damalige Zeit sehen konnte.

Am Tag vor der Abreise sind wir nach Erfurt gefahren und haben uns die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße angeschaut, wo wir einen Einblick der DDR erhielten und dieser Einblick durch einen Besuch des Stasi-Gefängnisses im gleichen Gebäude verstärkt wurde. Dort wurden früher politische Gefangene, Kriminelle oder auch einfach Menschen verhaftet und beobachtet, die bei den Behörden auch nur verdächtig wirkten. Anschließend haben wir uns zu “Topf und Söhne” begeben. Dieses Unternehmen war bekannt dafür, dass Verbrennungsöfen von Auschwitz hergestellt wurden.

Am Abend haben wir mit den Lehrern noch eine kleine Disco veranstaltet, wo alle gemeinsam gesungen, getanzt und gelacht haben.
Am Tag der Abreise fuhren die meisten von uns mit einem lachenden Auge, da man sich wieder auf die eigene Familie gefreut hatte, aber auch mit einem weinenden Auge, da die Fahrt sehr schön war.
Das war der Bericht zur Weimar-Fahrt 2018. Danke für´s Lesen.
Text: Miftar Shaqiri (Q1)

Das Goethe-Schiller-Denkmal vor dem Deutschen National Theater

Über den Autor

administrator

Schreibe eine Antwort